Freitag, 8. Januar 2016

Tag 7 - Jaffna

Heute hatten wir uns vorgenommen die Halbinsel Jaffna und das Umland auszukundschaften.
Ohne Gepäck macht es einfach viel mehr Spaß und so sind wir einfach mal drauf losgefahren.
Das Leben hier spielt sich hauptsächlich auf der Straße ab und so passierten wir auch jede Menge Geschäfte und Märkte. Wir kamen auf unserem Weg an unzähligen Tempelanlagen vorbei, die hier an jeder Ecke anzutreffen sind und teils beachtliche Ausmaße annehmen.


Hauptziel war die Insel Karainagar mit Fort Hammenhiel, ein ehemaliges Fort, was mittlerweile als Hotel genutzt wird und nur mit dem Boot erreichbar ist.


Auf dieser Insel befinde sich auch die einzige beiden Stranabschnitte die man zum Badengehen nutzen kann.
Der Rest wird hauptsächlich von Fischern genutzt, oder vom Militär als Checkpoint belagert.


In diesem Teil Sri Lankas hat die Tourismusbranche noch reichlich Nachholbedarf. Trotz guter Voraussetzungen fehlt es an der nötigen Infrastrucktur. Restaurants findet man nur in Hotelanlagen und Bars sind eigentlich gar keine vorhanden. Die Spuren des über 25 Jahre dauernden Bürgerkriegs, sind allgegenwärtig.


Abends gingen wir in ein Hotelrestaurant und lernten dort einen jungen Sri Lanki kennen mit dem wir uns den ganzen Abend recht gut unterhielten. Er erzählte uns über seine Familie,  über den Buddhismus und über Sri Lanka. Das Essen und Trinken kam natürlich auch nicht zu kurz. Zu guter Letzt bestand er noch darauf die komplette Rechnung zu übernehmen. Ganz schön angetütelt traten wir Drei dann unseren Heimweg an.


Donnerstag, 7. Januar 2016

Tag 6 - Anuradhapura nach Jaffna



Heute gings auf ins ca. 200 km nördlich gelegene Jaffna.
Das Wetter hatte sich zwar etwas beruhigt, die Regenwahscheinlichkeit lag aber immer noch bei 50%.
Nachdem wir Anuradhapura hinter uns gelassen hatten, ging es auf guten Straßen recht flott voran.
Die Landschaft hier ist zwar schön aber recht unspektakulär. Reisfelder so weit das Auge reicht.




Einzige Abwechslung brachten nur die Hunde, Ziegen und Kühe, die ständig die Fahrbahn belagerten. Wir änderten sogar noch kurzfristig die Route, um der Strecke etwas mehr Kick zu verleihen, aber es blieb bis zum Schluss ohne Höhepunkte.
Je näher wir uns Jaffna näherten, desto höher wurde die Militärpräsents. Die Auswirkungen des Bürgerkrieges sind hier nicht zu übersehen.
Nachdem wir einige Gästehäuser abgeklappert hatten, bezogen wir in Ger-Cey`s Guesthouse für 2 Nächte Quartier. 
Den restlichen Tag verbrachten wir dann wie immer.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Tag 5 - Anuradhapura

Heute standen die "heiligen Stätten von Anuradhapura" auf dem Programm.
Um unsere ganze Aufmerksamkeit diesen kulturellen Höhepunkten widmen zu können, hatten wir extra ein TucTuc nebst Fahrer gebucht.

Um 10 Uhr ging`s los und unser sehr gesprächiger Guide erklärte uns kurz welche Eindrücke heute auf uns einstürzen würden.
Zuerst stand der Isurumuniya Tempel auf dem Programm. Die Heimat des ersten Königs von Sri Lanka.


Danach ging es weiter. Von einer Dagoba zur nächsten Klosterruine um dann noch in einem Museum die 2000 Jahre alten Steinmetzarbeiten zu begutachten. Nach ca.3 Stunden hatten wir genug gesehen und keine Lust mehr auf Kultur. Obwohl wir unserem Fahrer mehrfach bestätigten, dass er seine Sache gut gemacht hat, war er der Meinung, dass es an ihm gelegen hat, dass wir so früh abgebrochen haben.
Genau nach unserem Letzten Stop fing es dann auch noch an zu regnen. Ein Wink des Himmels??

 Der Bodhi-Baum. Ein Ableger des Baumes, unter dem Buddha die Erleuchtung erlangte.



Eine von vielen Dagobas. Seltsame Bauwerke, die nicht betreten werden können.

 Robbi spendet Licht

Da Da der Regen nicht aufgeben wollte, mussten wir uns, Wohl oder Übel, auf unser laibliches Wohl konzentrieren. In einem skurilen Restaurant ließen wir den Tag bei Rice and Curry sowie Bier und Arrak ausklingen.

Dienstag, 5. Januar 2016

Tag 4 - Kalpitiya nach Mannar (oder doch Anuradhapura?)



Einem "guten Tipp" eines Hotelangestellten folgend, änderten wir unsere Reiseplanung und brachen auf Richtung Mannar. Unsere Route sollte durch einen Nationalpark führen der für unser Fotoarchiv die besten Motive bereitstellen sollte.
Wir kamen auch gut voran, das Wetter war herrlich und wir waren guter Dinge recht früh in Mannar anzukommen.
Als wir ungefähr 1/3 der Route zurückgelegt hatten wurde der Staßenbelag zusehends schlechter bis er schließlich gar nicht mehr vorhanden war. Na ja, was soll`s. Wir hatten ja unsere Enduro`s. Aber es trat ein Ereignis ein, das selbst unsere Bikes scheitern ließ.
Die "Straße" war überschwemmt:(
Was nun? Also doch nach Anuradhapura. Dazu hätten wir nochmal 35 km zurück gemusst.
Um die verlorene Zeit etwas aufzuholen und der Strecke etwas mehr Kick zu verleihen, suchten wir auf der Karte eine vermeintliche Abkürzung. Doch Robert`s Theorie mit den Strommasten (wir müssen einfach immer den Strommasten folgen. Wo Strom ist sind auch Städte) ging nicht auf.
Nach 15 Min. Orientierungslosigkeit mussten wir zur Hauptstraße zurückkehren.
Der Rest unserer Fahrt verlief dann auch recht unspektakulär, sodass wir die letzen 110 km, nur durch ein paar kurze Trinkstopps unterbrochen, in einem Rutsch durchfuhren. Irgendwie haben wir aber in unserem Eifer ganz vergessen ein paar Bilder zu schießen. Deshalb nur Bilder unserer netten sauberen Unterkunft.


 Da Anuradhapura nicht für sein Nachtleben bekannt ist, verbrachten wir den Abend in einem nahegelegenen Biergarten.


Montag, 4. Januar 2016

Tag 3 - Negombo nach Kalpitiya




Zahlreiche Moskitos und die Abendhitze hielten uns ganz schön auf Trab und so machten wir uns am Morgen total gerädert auf, unsere Motorräder abzuholen.
Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hatten wir unsere alte Sicherheit zurück und los gings Richtung Kalpitya.
Um es vorweg zu nehmen; das hätten wir uns sparen können.
Die Fahrt verlief zwar relativ problemlos, jedoch war die Landschaft unterwegs und auch unser Zielort total unspektakulär und reizlos.
Nichts desto Trotz, wir machten das Beste daraus und siehe da, auch dieser Abend wurde sehr schön.

 Unsere Unterkunft




Und noch ein paar Bilder vom Strand und das wars dann auch schon.

Sonntag, 3. Januar 2016

Tag 2 - Negombo



Nach einem kurzweiligen Flug haben wir eindlich Colombo erreicht.
Wir hatten vorher schon besprochen, dass wir im gleiche Guesthaus  nächtigen wie bei unserer ersten Tour. Also fiel diese Suche schon mal weg. Mit dem Taxi nach Negombo, eingecheckt, Gepäck in die Ecke, dann noch unsere Sim-Karten und ein paar Rupien organisiert und endlich was gegen unseren Durst unternommen.

Danach wollten wir uns eigentlich etwas ausruhen. Aber da unser Zimmer keine AC hatte, zogen wir einen Strandspaziergang vor.

Wir waren Beide ziemlich platt und die Hitze machte uns ganz schön zu schaffen, aber irgendwie mussten wir die Zeitverschiebung (+ 4,5 Std.) in den Griff bekommen und außerdem hatten wir auch noch nichts gegessen. Nach einem kurzen Imbiss schauten wir auf unserem Heimweg noch in der Rodeo-Bar vorbei und nach ein paar Lion`s und 2 Arracskonnte eigentlich einer ruhigen Nacht nichts mehr im Wege stehen.
Dachten wir zumindest.

Samstag, 2. Januar 2016

Tag 1 - Die Anreise

Hier gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben.
Die Fahrt zum Flughafen verlief problemlos.
Beim Check-In dann die Mitteilung, dass unser Flug 1 1/2 Stunden Verspätung hat.
Egal, die Zeit bringen wir schon sinnvoll rum.
Neue Startzeit war dann 21:20.
Der Flug dann einfach super. Der Service bei Sri Lankan Air ist meines Erachtens nicht zu toppen.
Etwas der verlorenen Zeit haben wir aufgeholt, sodass sich unsere Verspätung in Grenzen hielt.